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von Lutz Hübner

 

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Warum hast du es soweit kommen lassen? Ich habe versagt, hab meinen Job nicht richtig gemacht und deshalb passiert so was…!” (Frau Stöhr)

Chris steht kurz vor dem Hauptschulabschluss und der wackelt. Er wird den Abschluss nicht schaffen, wenn er nicht eine Drei bei Frau Stöhr bekommt. Seine Eltern machen ihm tierischen Druck zu Hause. Vielleicht klappt es ja, wenn er die neue, junge und engagierte Lehrerin überreden kann, ein Auge zuzudrücken. Sein Plan geht schief, Chris dreht durch und die Situation eskaliert: Chris schlägt zu. Er selbst ist über sein Verhalten erschüttert und Frau Stöhr darüber, was ihr angetan wurde. Beide denken über die Konsequenzen nach. Frau Stöhr verzichtet allerdings auf die Krankschreibung und auf eine Beschwerde beim Direktor. Denn sie weiß, die Konsequenz daraus wäre das Ende von Chris’ Schullaufbahn. Einerseits will sie mit dieser Schuld nicht leben. Andererseits hat sie Angst, er würde zu noch härteren Mitteln greifen und sie würde keine Ruhe mehr finden. Stattdessen bietet Frau Stöhr Chris persönlichen Nachhilfeunterricht an. Beide treffen sich in einem Café. Chris ist verwirrt über dieses Angebot, denkt über die Beweggründe seiner Lehrerin nach, vermutet sogar sexuelle Motive. Während beide mehr und mehr versuchen, mit der Situation fertig zu werden, scheint sogar kurzzeitig eine Annäherung möglich. Frau Stöhr gibt Chris in der nächsten Klassenarbeit eine Drei, aber die Hälfte seiner Fehler hat sie nicht angestrichen. Chris fühlt sich betrogen; der Deal zwischen den Beiden, über den tätlichen Angriff und die Nachhilfe zu schweigen, kann so nicht funktionieren.


Lutz Hübner erzählt in seinem Stück von zwei Menschen, die sich im System Schule komplett überfordert fühlen und auf Druck nur mit Gegendruck reagieren können.

 

 

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